Gute Open-Access-Praktiken

Als gute Open-Access-Praktiken würden wir Ihnen folgende empfehlen:

  1. Veröffentlichen Sie so viel wie möglich im Open Access.
  2. Nehmen Sie Ihre Rechte als Autor:in in Anspruch. Treten Sie nicht sämtliche Urheberrechte an Zeitschriften beziehungsweise Verlage ab. Versuchen Sie auch dann, wenn Sie im Closed Access veröffentlichen, Ihre Rechte, etwa zur Selbstarchivierung, zu wahren. Sie können dies beispielsweise tun, indem Sie dem Verlagsvertrag einen Autorenzusatz (Author Addendum) hinzufügen.
  3. Meiden Sie möglichst hybride Zeitschriften. Diese stellen keinen effektiven und sinnvollen Weg des Open Access dar, weil sie oft doppelt Gebühren kassieren: Einmal von den Autor:innen und einmal für das Zeitschriftenabonnement.
  4. Halten Sie die Augen in Bezug auf Predatory Journals offen. Nutzen Sie die Checkliste für Predatory Journals, um nicht aus Versehen in einem zu veröffentlichen.
  5. Legen Sie sich eine ORCID an. So machen Sie Ihre Forschungsarbeit transparent und sorgen dafür, dass sie Ihnen eindeutig zugeordnet werden kann.
  6. Nutzen Sie offene Archive/Repositorien für die Selbstarchivierung. So sorgen Sie auch für die langfristige Verfügbarkeit Ihrer Forschungsarbeiten. Nutzen Sie soziale Netzwerke für Forschende, wie ResearchGate, zum Verbreiten der Links auf Ihre Forschungsarbeit in offenen Archiven, aber nicht für das Archivieren der Arbeiten an sich.