Open-Content-Lizenzen einsetzen

Häufig können Sie Ihre Werke alternativ unter eine Open-Content-Lizenz, etwa eine Creative-Commons-Lizenz, stellen. Andere Open-Content-Lizenzen sind die Digital Peer Publishing License (DPPL) oder die Free Documentation License der GNU-Initiative (GNU-FDL). Sie sichern dem:der rechtmäßigen Urheber:in die Urheberrechte an ihrem:seinem Werk. Anhand von Open-Content-Lizenzen kann der:die Autor:in festlegen, zu welchen Bedingungen ein im Open Access bereitgestelltes Dokument von Dritten genutzt werden kann. Die Einräumung bestimmter Nutzungsrechte anhand solcher Lizenzen vereinfacht die Rechtsdurchsetzung bei Missbrauch und gibt den Nutzer:innen explizite Hinweise darauf, was sie mit dem Werk tun dürfen und was nicht. Gleichzeitig behält der:die Autor:in die Möglichkeit, weitere, über die Lizenz hinausgehende, Nutzungen in gesonderten Verträgen zu erlauben.

Es gibt verschiedene Tools und Übersichten, die Sie dabei unterstützen, eine geeignete Creative-Commons-Lizenz auszuwählen:

Weitere Informationen zu Rechtsfragen in Zusammenhang mit Open Access – jeweils speziell für Deutschland, Österreich und der Schweiz – finden Sie auf den Informationsseiten von open-access.net.

Tipp

Weiterführende Informationen finden Sie auch in unserem Eintrag Rechtsfragen bei Open Science.