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Einführung in Open Code

 

Open Code (offener Code) hat in verschiedenen Bereichen wie der Softwareentwicklung, Forschung und Datenanalyse erheblich an Popularität gewonnen. Er fördert Transparenz, Innovation, Wissensaustausch und die Zusammenarbeit und sorgt dafür, dass Forschende Anerkennung für ihre Forschungsarbeit erhalten.

Open Code macht Quellcode, der für wissenschaftliche Forschung wie Datenanalysen, statistische Modelle und Simulationen geschrieben wurde, für andere zugänglich. Wenn er mit einer entsprechenden Open-Source-Lizenz versehen ist, ist er nachnutzbar und kann auch als Open-Source-Code oder Open-Source-Software bezeichnet werden. Unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichter Code erlaubt es Dritten, frei von Einschränkungen auf ihn zuzugreifen, ihn anzusehen, zu verwenden, zu verändern und für verschiedene Zwecke weiterzugeben. Insofern hat das Thema Open Code große Überschneidungen mit dem Open-Source-Prinzip.

Entscheidend für die Offenheit des Codes ist aber nicht nur die verwendete Lizenz. Wichtig sind auch offene Programmiersprachen und dazugehörige Software, die Qualitätssicherung des Codes und eine geeignete Publikationsstrategie, die auch die Zitation des Codes erlaubt. Offener Code ist außerdem nicht automatisch gut nachnutzbar. Dafür sollte er zusätzlich den FAIR-Prinzipien folgen, also auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar sein. Woran Sie offenen Code erkennen und wie Offenheit und FAIR zusammenhängen, erklärt der Eintrag Offen und FAIR: Open Code erkennen.

Übrigens: Open Code hat nichts mit dem „Open Coding“ zu tun, einem Schritt der sogenannten „Grounded Theory“. Dabei handelt es sich um einen qualitativen Forschungsansatz, der einen iterativen Datenanalyseprozess mit mehreren Schritten beinhaltet.