Open-Access-Journals: Impact und Reputation
Journals mit hohem Impact-Faktor
Open-Access-Journals mit hohem Impact-Faktor sind vor allem in den Medizin- und Lebenswissenschaften verbreitet – in den Wirtschaftswissenschaften gibt es davon bislang deutlich weniger. Die wohl bekanntesten sind die beiden Journals der Econometric Society, Theoretical Economics und Quantitative Economics.
Wenn Open-Access-Journals einen schlechten Ruf haben
Mitunter haben Open-Access-Journals einen schlechten Ruf, weil es auch unter ihnen schwarze Schafe gibt. Sogenannte Predatory Journals sind ein betrügerisches Geschäftsmodell, das von bestimmten Open-Access-Verlagen betrieben wird: Sie wecken den Anschein, vollwertige wissenschaftliche Fachzeitschriften zu sein und erheben von Autor:innen die üblichen Publikationsgebühren. Sie erbringen dafür jedoch keine redaktionellen und publizistischen Dienstleistungen, wie sie von seriösen Fachzeitschriften erwartet werden – etwa ein richtiges Peer Review.
Wie Sie Predatory Journals erkennen und vermeiden, erfahren Sie in unserer Checkliste unter Predatory Publishing erkennen und vermeiden. Die ZBW hat zur Orientierung zudem eine Handreichung zum Thema Predatory Publishing (PDF) verfasst.
