Einführung in Open Data

Es sind zwei motivierende Forschende zu sehen, die Open Data nutzen.

Offene Forschungsdaten (Open Research Data) sind frei zugängliche und nachnutzbare Daten aus der Wissenschaft und stellen einen zunehmend wichtigen Bereich von Open Science dar. Werden Daten frei von technischen, finanziellen oder rechtlichen Barrieren verfügbar gemacht, so ermöglicht dies eine bessere Auffindbarkeit, Effizienzsteigerungen und eine bessere Qualitätssicherung. Denn vielfach sind Forschungsdaten derzeit noch unzugänglich, lagern auf USB-Sticks und privaten Datenträgern. Durch eine vermehrte Veröffentlichung und umfassende Dokumentation können Forschungsergebnisse zudem besser reproduziert beziehungsweise repliziert und beispielsweise auf Robustheit überprüft werden. Open Research Data trägt folglich dazu bei, das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken.

 

Forschungsdatenmanagement wird zusehends wichtig

Das Verfügbarmachen von Forschungsdaten wird allmählich zum Standard und stellt auch einen zentralen Baustein reproduzierbarer Forschung dar. Damit einhergehen sollte ein systematisches Forschungsdatenmanagement, das zudem viele praktische Vorteile für den Forschungsalltag bietet. Außerdem verlangen Forschungsorganisationen zunehmend, dass Forschende in Förderanträgen Datenmanagementpläne erstellen, die darüber Aufschluss geben, wie sie ihre Forschungsdaten verfügbar machen.

 

Es sind die Vorteile von Open Data aufgeführt.

 

Open Data kann im Allgemeinen von anderen heruntergeladen, analysiert, nachgenutzt und geteilt werden. Allerdings sind Offenheit und Transparenz bei Forschungsdaten aus guten Gründen manchmal nicht 100% umsetzbar. Forschungsdaten sollten daher „as open as possible and as closed as necessary“ sein, in der Wissenschaft wird in diesem Zusammenhang auch von FAIR Data gesprochen. Allein, dass die Existenz von Daten überhaupt bekannt ist, stellt aber bereits einen ersten wichtigen Schritt dar.